Porträt der Psychopathin als junge Frau von Edward Lee

Porträt der Psychopathin als junge Frau von Edward Lee und Elizabeth Steffen (Rezension #003)

Porträt der Psychopathin als junge Frau

Inhalt:
Eine Journalistin und eine Serienmörderin auf Kollisionskurs – von ihrer erschreckenden Verbindung ahnen die beiden nichts.

Sie fesselt ihre Opfer ans Bett, klebt ihnen die Augen zu, zersticht ihre Trommelfelle und näht die Lippen zusammen.
Dann trennt sie ihnen die Glieder ab. Nun hören und sehen sie nichts mehr. Sie können nicht mehr schreien oder sich bewegen.
Aber sie sind noch fähig zu fühlen. Und mit ihren Skalpellen, den Nadeln und der Knochensäge, gibt die junge Frau ihnen eine Menge zu fühlen…

Solche Folterungen kann sich niemand vorstellen – außer der berüchtigte Kultautor Edward Lee.
Mitautorin Elizabeth Steffen verrät nicht viel über sich: Sie arbeitet im Polizeidienst der USA und ist Expertin in der Analyse von Serienkillern.

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Titel: Porträt der Psychopathin als junge Frau (OT: Portrait of the Psychopath as a Young Woman)
Autor: Edward Lee, Elizabeth Steffen
Verlag: Festa Verlag
Seiten: 400 Seiten
Format: Taschenbuch / Ebook
ISBN: 978-3865524164
Gelesen: März 2016
Wertung:
Preis: 13,95 € / 4,99 €
Bezugsquelle(n): Kaufen könnt ihr das Buch hier und hier.

Der Autor:
Edward Lee (geboren 1957 in Washington, D. C.). Nach Stationen in der U.S. Army und als Polizist konzentrierte er sich lange Jahre darauf, vom Schreiben leben zu können. Während dieser Zeit arbeitete er als Nachtwächter im Sicherheitsdienst. 1997 konnte er seinen Traum endlich verwirklichen.
Er lebt heute in Florida und hat mehr als 40 Romane geschrieben, darunter den Horrorthriller Header, der 2009 verfilmt wurde. Er gilt als obszöner Provokateur und führender Autor des Extreme Horror.

Festa warnt ausdrücklich: Edward Lees Werke enthalten überzogene Darstellungen von sexueller Gewalt. Wer so etwas nicht mag, sollte die Finger davon lassen. Für Fans dagegen ist Edward Lee ein literarisches Genie. Er schreibt originell, verstörend und gewagt – seine Bücher sind ein echtes, aber schmutziges Erlebnis.

Bighead wurde das »most disturbing book« genannt, das jemals veröffentlicht wurde. Mancher Schriftsteller wäre über solch eine Einordnung todunglücklich, doch nicht Edward Lee – er ist stolz darauf.

Meine Meinung:
Im Gegensatz zu seinen kürzeren Werken trumpfen Lees längere Werke durch eine durchweg spannende Story auf! Natürlich liegt auch hier der Level an Brutalität und Perversion deutlich höher, als bei Thrillern von anderen Autoren, aber eingebettet ist das Ganze in eine erstklassige Handlung!

In „Porträt der Psychopathin als junge Frau“ wird einem knallhart und ohne Blatt vor dem Mund vor Augen gehalten, wie die menschliche Psyche durch sexuellen Missbrauch zerstört werden kann. Sowohl die Handlung, als auch die Thematik an sich sind definitiv nichts für schwache Nerven. Es handelt sich bei „Porträt der Psychopathin als junge Frau“ um einen sehr brutalen Thriller, welcher aber definitiv lesenswert und extrem spannend und wendungsreich ist!
Lee hat sehr tolle Charaktere in die Geschichte eingebaut und sein Schreibstil ist einfach nur genial.
Das Buch konnte mich wirklich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln.

Die Mitautorin Elizabeth Steffen arbeitet im Polizeidienst der USA und ist Expertin in der Analyse von Serienkillern. Das merkt man dem Thriller auch definitiv an.

Das Buch ist empfehlenswert für Fans härterer Thriller und eignet sich ebenfalls als super Einstieg in die grausame Welt von Edward Lee!

Für mich gehört „Porträt der Psychopathin als junge Frau“ zu den besten Büchern, die ich bisher gelesen habe und erhält von mir 10 von 10 Punkte! 🙂

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