Die Gang von Richard Laymon

Die Gang von Richard Laymon (Rezension #017)

Die Gang von Richard Laymon

Inhalt:
Menschen sind zum Jagen da

Das Küstenstädtchen Boleta Bay birgt ein finsteres Geheimnis. Immer wieder verschwinden Menschen. Eine Gang Jugendlicher macht die herumlungernden Stadtstreicher dafür verantwortlich. Sie wollen ihnen eine Lektion erteilen – und gehen dabei bis zum Äußersten. In einer finsteren Nacht treibt die Gang ihre drastischen Säuberungsaktionen auf die Spitze. Doch im alten Vergnügungspark des Ortes erleben die Jäger eine Überraschung. In der Finsternis lauert etwas Unaussprechliches, Grauenhaftes auf sie, das nur eines kennt: Blutrausch.

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Titel: Die Gang (OT: Funland)
Autor: Richard Laymon
Verlag: Heyne Hardcore
Seiten: 640 Seiten
Format: Taschenbuch / Ebook
ISBN: 978-3453676404
Gelesen: Oktober 2016
Wertung:
Preis: 9,99 € / 8,99 €
Bezugsquelle(n): Kaufen könnt ihr das Buch hier und hier.

Der Autor:
Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und ist in Kalifornien aufgewachsen. Er hat Englische Literatur erst in Oregon und später wieder in Kalifornien, an der Loyola University in Los Angeles studiert. Bevor er seinen Lebensunterhalt gänzlich mit dem Schreiben bestreiten konnte, arbeitete er u. a. als Lehrer und Bibliothekar. Neben Dutzenden von Romanen veröffentlichte er zahlreiche Kurzgeschichten und wurde zu einem der erfolgreichsten Horrorautoren überhaupt. Der Roman „Parasit“ wurde 1988 vom „Science Fiction Chronicle“ zum besten Horrorroman gekürt und für den „Bram Stoker Award“ vorgeschlagen. Laymon nutzte auch Pseudonyme, z. B. Lee Davis Willoughby für Westernromane oder Carla Laymon für Romanzen. Er verstarb am Valentinstag des Jahres 2001.

Meine Meinung:
Richard Laymon… immer eine gute Wahl!

Immer wieder gelingt es Richard Laymon, mich mit seinem Schreibstil und seinen sehr spannenden Geschichten in seinen Bann zu ziehen. So auch bei „Die Gang“!

Richard Laymons Geschichten strotzen bekanntlich von Sex und Blut. „Die Gang“ weicht allerdings etwas von seinem üblichen Schema ab. Der eigentliche Laymon-Stil kommt erst auf den letzten ca. 200 Seiten so richtig zum Tragen, hier überschlagen sich die Ereignisse in einem fulminanten Finale! Auf den vorherigen rund 400 Seiten geht es etwas seichter zu. Laymon spielt gekonnt mit der Spannung, sexuellen Begierden, treibt die Story voran und bringt uns die Hauptcharaktere – sehr detailliert – näher.
Dadurch ist „Die Gang“ allerdings nicht langweilig. Im Gegenteil! Wir lernen die Gang rund um Jeremy kennen, welche im Funland auf Jagd gehen. Dazu lernen wir in einem zweiten Handlungsstrang – welcher parallel verläuft – die beiden Polizisten Joan und Dave kennen, die gemeinsam im Vergnügungspark auf Streife gehen. Die Personen sind sehr gut ausgearbeitet und es entstehen durchaus Sympathien, bzw. Antisympathien für die Charaktere.

Vergleicht man „Die Gang“ mit anderen Werken von Richard Laymon, so ist es ein eher unblutiges Werk, etwas untypisch für den Autor. Meiner Meinung nach ist dies allerdings sehr gut für die Geschichte rund um das Vergnügungspark-Setting und es wirkt sehr stimmig!

Nicht nur für Genre Fans absolut empfehlenswert!
Von mir erhält „Die Gang“ von Richard Laymon 8 / 10 Punkte!

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by Jenny M., Dezember 2016

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