Bighead: Ein brutaler, obszöner Thriller von Edward Lee (Rezension #020)

Bighead: Ein brutaler, obszöner Thriller von Edward Lee

Inhalt:
Nachdem sein Großvater gestorben ist, sitzt Bighead ganz alleine in der Hütte irgendwo im tiefen Wald von Virginia. Als das letzte Fleisch verzehrt ist, treibt ihn der Hunger hinaus in die »Welt da draußen«, von der er bisher nur von seinem Opa gehört hat …

Wer oder was ist der Bighead? Wieso hat er einen Kopf so groß wie eine Wassermelone? Ist er ein mutierter Psychopath? Was er auch immer ist, Bighead ist unterwegs und hinterlässt eine Spur aus Blut und Grauen.

THE BIGHEAD gilt als das »most disturbing book«, das jemals veröffentlicht wurde. Mancher Schriftsteller wäre über solch eine Einordnung todunglücklich, doch nicht Edward Lee – er ist stolz darauf.

bighead1

Titel: Bighead: Ein brutaler, obszöner Thriller (OT: The Bighead)
Autor: Edward Lee
Verlag: Festa Verlag
Seiten: 352 Seiten
Format: Taschenbuch / Ebook
ISBN: 978-3865521613
Gelesen: Mehrmals, zuletzt im November 2016
Wertung:
Preis: 13,95 € / 4,99 €
Bezugsquelle(n): Kaufen könnt ihr das Buch hier und hier.

Der Autor:
Edward Lee (geboren 1957 in Washington, D. C.). Nach Stationen in der U.S. Army und als Polizist konzentrierte er sich lange Jahre darauf, vom Schreiben leben zu können. Während dieser Zeit arbeitete er als Nachtwächter im Sicherheitsdienst. 1997 konnte er seinen Traum endlich verwirklichen.
Er lebt heute in Florida und hat mehr als 40 Romane geschrieben, darunter den Horrorthriller Header, der 2009 verfilmt wurde. Er gilt als obszöner Provokateur und führender Autor des Extreme Horror.

Festa warnt ausdrücklich: Edward Lees Werke enthalten überzogene Darstellungen von sexueller Gewalt. Wer so etwas nicht mag, sollte die Finger davon lassen. Für Fans dagegen ist Edward Lee ein literarisches Genie. Er schreibt originell, verstörend und gewagt – seine Bücher sind ein echtes, aber schmutziges Erlebnis.

Bighead wurde das »most disturbing book« genannt, das jemals veröffentlicht wurde. Mancher Schriftsteller wäre über solch eine Einordnung todunglücklich, doch nicht Edward Lee – er ist stolz darauf.

Meine Meinung:
Brutal, brutaler, BIGHEAD!

„Bighead“ war eines der ersten Bücher, die ich von Edward Lee gelesen habe und mich hatte schon alleine die Beschreibung „most disturbing book“ extrem neugierig gemacht.
Als ich „Bighead“ das erste Mal gelesen habe, hat mich das Buch schon irgendwie an den Rand meiner Belastbarkeit gebracht und ließ mich stellenweise entweder entsetzt, schmunzelnd oder laut lachend zurück. Aber ich hatte auch nichts anderes von dem „most disturbing book“ erwartet!
„Bighead“ ist vollgepackt mit Mord, Vergewaltigung, Ängsten, Blasphemie, (Not-)Geilheit, Blut, allen erdenklichen Körperflüssigkeiten und blankem Terror.

Nicht umsonst hat der Verlag auf der Rückseite eine Warnung angebracht:
Der Verlag warnt ausdrücklich: Edward Lee ist der führende Autor des Extreme Horror. Seine Werke enthalten überzogene Darstellungen von sexueller Gewalt. Wer so etwas nicht mag, sollte die Finger davon lassen!

Edward Lees Schreibstil in „Bighead“ ist einfach wunderbar und sehr angenehm zu lesen. Es gibt mehrere Handlungsstränge und je nachdem, aus welcher Sicht das jeweilige Kapitel ist, passt sich der Schreibstil an die jeweiligen Charaktere an. Einfach klasse! Das passt wirklich perfekt zu dem Buch. Auf den ersten Seiten stolpert man vielleicht etwas beim Lesen durch den Südstaatendialekt, allerdings gewöhnt man sich sehr schnell daran.
Edward Lee hat in „Bighead“ auch wunderbare, detailliert ausgearbeitete Charaktere geschaffen! Zu nennen wäre allen voran Charity, die von keinem Mann der Welt sexuell befriedigt werden kann und ihre liebenswerte Tante Annie. Die nymphomane Jerrica, welche eigentlich alles und jeden bespringen möchte. Der fluchende und trinkende Pater Alexander und die beiden Alkohol schmuggelnden Rednecks Dicky und Balls. Die bunte Mischung der absolut durchgeknallten Figuren ist wirklich genial!
Durch den Wechsel der Handlungsstränge wurde die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite aufrecht gehalten.
Sehr witzig fand ich auch, dass einige Worte absichtlich falsch geschrieben waren, um die Rednecks Balls und Dicky etwas plastischer darzustellen. Echt herrlich!

Das Ende.. Ja das Ende… Vielen hat es ja überhaupt nicht gefallen. Ich fand es richtig genial!
Absolut überzogen und abgedreht! Ich musste so lachen, als ich das Buch das erste mal gelesen habe. Mega stark!

Klare Empfehlung für alle Extreme Horror Fans und die, die es werden wollen!
Von mir erhält „Bighead“ von Edward Lee 10 / 10 Punkte!

~~~~~~~~~~
Die angegebenen Links sind Affiliate Links. Natürlich müsst Ihr nicht auf diese Links klicken, Ihr könnt die Produkte auch ganz einfach bei Amazon etc. eingeben. Wenn ihr über diese Links bestellt, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch entstehen keine zusätzlichen Kosten.
~~~~~~~~~~

Ein Gedanke zu „Bighead: Ein brutaler, obszöner Thriller von Edward Lee (Rezension #020)“

Kommentar verfassen