Berge des Wahnsinns

Berge des Wahnsinns – Illustriert und kommentiert von H. P. Lovecraft (Rezension #023)

Berge des Wahnsinns – Illustriert und kommentiert von H. P. Lovecraft

Inhalt:
Das Meisterwerk des Cthulhu-Mythos.

Inhalt:
Berge des Wahnsinns – mit 32 Illustrationen von Timo Wuerz
Anhang:
Will Murray: Das Problem mit den Shoggothen
David A. Oakes: Eine Warnung an die Welt: Der Appell in Berge des Wahnsinns

Das berühmte Meisterwerk des US-amerikanischen Kultautors, in der Übersetzung von A. F. Fischer.

Berge des Wahnsinns

Titel: Berge des Wahnsinns – Illustriert und kommentiert (OT: At the Mountains of Madness)
Autor: H. P. Lovecraft
Verlag: Festa Verlag
Seiten: 256 Seiten
Format: Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag und Leseband / Ebook
ISBN: 978-3865524225
Gelesen: Mehrmals, zuletzt November 2015
Wertung:
Preis: 16,80 € / 4,99 €
Bezugsquelle(n): Kaufen könnt ihr das Buch hier und hier.

Der Autor:
Howard Phillips Lovecraft wurde am 20. August 1890 in Providence, Rhode Island geboren und starb am 15. März 1937 ebenda. Im Alter von acht Jahren verlor er seinen Vater. Er wurde fortan hauptsächlich von seiner Mutter, seinem Großvater und zwei Tanten aufgezogen und zeigte bereits früh literarische Begabung. Als Kleinkind lernte er Gedichte auswendig und begann im Alter von sechs Jahren, eigene Gedichte zu schreiben. Sein Großvater unterstützte diese Neigung und erzählte ihm selbsterfundene Horrorgeschichten.
1914 wurde Lovecraft Mitglied einer Vereinigung von amerikanischen Hobbyautoren, deren Ziel es war, durch Kongresse den Austausch unter den Autoren zu fördern. Dieser Austausch mit Gleichgesinnten verlieh Lovecraft neuen Schwung: Die Kurzgeschichten The Tomb und Dagon erstanden in dieser Zeit.
1924 heiratete Lovecraft die sieben Jahre ältere jüdische Ukrainerin Sonia Greene. Einige Jahre später einigten sich die getrennt lebenden Sonia Greene und Lovecraft auf eine einvernehmliche Scheidung, die jedoch nie rechtswirksam vollzogen wurde. Lovecraft kehrte zurück nach Providence und lebte dort wieder mit seinen Tanten. Dieser letzte Abschnitt seines Lebens war der produktivste. Nahezu sämtliche seiner bekannten Erzählungen, wie Der Fall Charles Dexter Ward oder Berge des Wahnsinns stammen aus dieser Zeit. 1936 wurde bei Lovecraft Darmkrebs diagnostiziert. Bis zu seinem Tode ein Jahr später litt er an ständigen Schmerzen und Unterernährung.

Meine Meinung:
H. P. Lovecrafts absolutes Meisterstück!

Die Novelle „Berge des Wahnsinns“ von H. P. Lovecraft, erzählt aus der Sicht des Wissenschaftlers William Dyer, einem Geologen der Miskatonic University, handelt von einer Antarkisexpedition in den 1930er Jahren.
In seinem nachträglich verfassten Tagebuch berichtet der Geologe der Miscatonic University, William Dyer, von der Expedition in die Antarktis, von der lediglich er und der wahnsinnig gewordene Danforth zurückkehrten. Alle anderen Expeditionsmitglieder verloren ihr Leben.
Nun, da eine weitere Expedition ansteht sieht er sich gezwungen, sein Schweigen zu brechen und von den erschreckenden Entdeckungen, die er damals gemacht hat, zu berichten.

In meinen Augen gehört „Berge des Wahnsinns“ zu den besten Werken von H. P. Lovecraft.
Der Autor baut eine enorme Spannung durch die bedrohliche Ungewissheit, welche die Expeditionsteilnehmer umfängt, auf. Auch die lebensgefährliche Region und die surreale, unfassbare Bergkette, auf die sie treffen, tragen einen großen Teil dazu bei.

Wie auch in seinen weiteren Novellen und Kurzgeschichten setzt H. P. Lovecraft bei „Berge des Wahnsinns“ auf subtile Spannung, surreale Elemente, die Angst vor dem Unbekannten und vagen Andeutungen.

Als Lovecraft-Fan habe ich mich sehr über die vielen Verweise auf Lovecrafts andere Werke gefreut. So wird zum Beispiel das Necronomicon mehrmals erwähnt, einer der Kollegen von Dyer ist Albert Wilmarth (bekannt aus „Der Flüsterer im Dunkeln“) und die Expedition selbst wurde von der Miskatonic University finanziert.

Neben der Novelle „Berge des Wahnsinns“ von H. P. Lovecraft sind noch zwei Aufsätze enthalten:
„Das Problem mit den Shoggothen“ von Will Murray und „Eine Warnung an die Welt: Der Appell in Berge des Wahnsinns“ von David A. Oakes.

Die in der wunderschönen, gebundenen Ausgabe aus dem Festa Verlag beinhalteten Illustrationen stammen von dem Künstler Timo Würz, welcher schon mehrere Cover für den Festa Verlag entworfen hat. Mir gefallen die Illustrationen ausgesprochen gut!

Für mich ist „Berge des Wahnsinns“ ein solides Meisterwerk der Gruselliteratur. Trotz mehrmaligen Lesens ist die Novelle überaus spannend und atmosphärisch eines der besten Bücher, die ich bisher gelesen habe!
Sowohl die Novelle selbst, als auch die grandiose Veröffentlichung des Festa Verlages erhalten von mir wohl verdiente 10 / 10 Punkte!

Umso mehr freue ich mich bereits auf die Novelle „Der Flüsterer im Dunkeln“, welche ebenfalls illustriert und kommentiert beim Festa Verlag erscheinen soll!

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