Verkommen von Bryan Smith (Rezension #026)

Verkommen von Bryan Smith

Inhalt:
Jessica möchte einen günstigen Gebrauchtwagen kaufen. Als sie mit dem Besitzer alleine in dessen Wohnung ist, fällt er über sie her und vergewaltigt sie. Jessica will nur noch eines: Rache. Deshalb entführt sie den Mistkerl in die einsame Wildnis. Sie will ihn erschießen, er soll sterben …
Aber die beiden befinden sich an einem bösen Ort. Die inzüchtigen Einwohner des Städtchens Hopkins Bend hüten seit Generationen ein grauenvolles Geheimnis – und Jessica kommt ihnen für ihre perversen Spiele gerade recht …

Dieser Roman ist ein Albtraum in einem Albtraum in einem Albtraum.

Titel: Verkommen (OT: Depraved)
Autor: Bryan Smith
Verlag: Festa Verlag
Seiten: 384 Seiten
Format: Taschenbuch / Ebook
ISBN: 978-3865521408
Gelesen: März 2017
Wertung:
Preis: 13,95 € / 4,99 €
Bezugsquelle(n): Kaufen könnt ihr das Buch hier und hier.

Der Autor:
Bryan Smith schreibt mit einer explosiven Kraft. In Rekordzeit hat er sich an die Seite von Richard Laymon, Edward Lee und Jack Ketchum gekämpft, in die Riege der Kultautoren brutaler Thriller.

Meine Meinung:
Bei „Verkommen“ von Bryan Smith verrät uns der Klappentext nicht viel. Eigentlich beschreibt er sogar nur die Ausgangsszene des Buches, aber es bleibt nicht nur bei Jessicas Erlebnissen, sondern insgesamt handelt es sich um fünf Handlungsstränge, die am Ende mehr oder weniger zusammenlaufen.
Bryan Smith gelingt es sehr gut, die Handlungsstränge miteinander zu verweben und hat mit den Hauptfiguren Jessica, Hoke, Megan, Pete und Abby fünf sehr unterschiedliche aber sehr gut ausgearbeitete und lebendige Charaktere geschaffen. Jede Einzelne von ihnen wird mit einer jeweils anderen, grauenhaften Facette des Städtchens Hopkins Bend konfrontiert.
Ebenfalls hat der Autor es sehr gut hinbekommen, dass alle Handlungsstränge permanent spannend bleiben und versieht Kapitel sehr, sehr gerne mit Cliffhangern und einigen unerwarteten Wendungen!

Seinen Schreibstil fand ich sehr angenehm und flüssig und ich hatte keinerlei Probleme, mich in die Geschichte hineinzufinden.
Was ich ebenfalls sehr gut fand war die Entwicklung der Charaktere, die sie im Laufe des Buches durchmachen.

In „Verkommen“ geht es wirklich gnadenlos zur Sache. Den Leser erwartet Sex, Gewalt, Tod, Kannibalismus und Inzest. Man bekommt hier einen hervorragenden Backwood Horror der Superlative serviert!
Mir hat „Verkommen“ von Bryan Smith sehr gut gefallen und erhält von mir 9 / 10 Punkte!

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