Perverse Schweine von Matt Shaw (Rezension #048)

Perverse Schweine von Matt Shaw

Inhalt:
Nachdem Atombomben die Erde zerfetzten …
Alles zur Hölle ging …
Keine Gesetze mehr gelten …
Wie weit würdest du gehen, um zu überleben?

Der Verfall einer Familie. Eiskalt erzählt von Englands erfolgreichstem Autor des Extreme Horror.

Perverse Schweine

Titel: Perverse Schweine (OT: Sick Bastards)
Autor: Matt Shaw
Verlag: Festa Verlag
Seiten: 256 Seiten
Format: Taschenbuch / Ebook
ISBN: Privatdruck ohne ISBN
Gelesen: April 2017
Wertung:
Preis: 12,99 € (TB) / 4,99 € (E-Book)
Bezugsquelle(n): Kaufen könnt ihr das Buch als Taschenbuch und als E-Book.

Der Autor:
Matt Shaw ist verrückt – verrückt nach Extreme Horror. Er hat in Eigenregie schon Dutzende solcher Titel veröffentlicht. Seine ständig wachsende Fangemeinde vergleicht sie mit Werken von Richard Laymon und Edward Lee, aber auch mit denen von Stephen King – nun, zumindest sind sie sehr brutal und krank, möglicherweise sogar genial …
Matt ist ein großer Bewunderer von Roald Dahl (er hat sich ein Tattoo des Schriftstellers auf den Arm stechen lassen) und quatscht ständig über Filme. Er lebt mit seiner Frau Marie, der Katze Nellie und den drei Ratten Roland, Splinter und Spike in Southampton, England.

Meine Meinung:
Matt Shaws deutsches Debüt!

Bei „Perverse Schweine“ von Matt Shaw handelt es sich um sein erstes Werk, welches auf Deutsch veröffentlich wurde. Definitiv war es nicht das letzte Buch von ihm, das ich gelesen habe! Soviel nur vorweg!

Vater, Mutter, Brüderchen und Schwesterchen leben in einem kleinen Haus nach einer atomaren Katastrophe. Nicht mal Namen tragen sie, da sie sich an nichts mehr erinnern können, was vor dem Gau geschah! Weder woher sie kommen, wie sie heißen, oder was genau geschehen ist. Vor dem Haus wartet der Tod. Mutierte Gestalten die sich auf alles und jeden stürzen, der draußen unterwegs ist. Als der Hunger immer größer wird, greift Familie Namenlos zu eher unorthodoxen Maßnahmen und zufällige Besucher, denen sie begegnen, dürfen zum Essen bleiben…

Erwartet hatte ich eigentlich ein bluttriefendes Kannibalengemetzel. Allerdings war ich doch überrascht, dass Matt Shaw hier eine recht interessante Geschichte präsentiert hat. Dazu kam noch ein überraschendes Ende, perfekt! Das Ende ist sehr offen gehalten! Hier sei zu erwähnen, dass es sich um eine Trilogie handelt. Ich hoffe ja, dass auch Teil zwei und drei bei Festa erscheinen werden!

Erzählt wird „Perverse Schweine“ aus der Ich-Perspektive. Eigentlich mag ich die Perspektive nicht, aber ich finde, es hat super zu der Story gepasst. Meiner Meinung nach wirkt „Perverse Schweine“ dadurch um einiges bedrückender.

Matts Schreibstil finde ich super. Er schreibt nicht überzogen, sondern eher nüchtern und trocken und die Hoffnungslosigkeit, in der die Charaktere sich befinden wird durch seinen Stil sehr gut wiedergegeben.

Ich freue mich auf jeden Fall auf weitere Werke von Matt Shaw und „Perverse Schweine“ von Matt Shaw erhält von mir 7 von 10 Punkte!

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