Venom Band 1: Finstere Rückkehr (Rezension #062)

DER NEUE VENOM: GARANTIERT KEIN HELD
Ob in seiner Jugend, im Krieg oder als Kleinkrimineller – der mittellose Ex-Soldat Lee Price hat in seinem Leben schon viel Gewalt gesehen. Als er und der Alien-Symbiont verschmelzen, der als „schwarzes Kostüm“ einst selbst Spider-Man kontrollierte und der zuletzt einiges über das Heldentum lernte, passiert jedoch das Unglaubliche: Lee kann den Symbionten beherrschen! Jetzt muss er nur noch herausfinden, wie er das zu seinem Vorteil nutzen kann. Gut möglich, dass Black Cat, die Königin der New Yorker Unterwelt, der richtige Ansprechpartner für ihn ist. Allerdings bekommt Lee es auch mit Venoms Vergangenheit zu tun…
Der Start der neuen VENOM-Serie, geschrieben von Mike Costa (SPIDER-MAN: SPIDER-VERSE) und mit Zeichnungen von Gerardo Sandoval (NEW AVENGERS).

Venom Band 1: Finstere Rückkehr
Venom Band 1: Finstere Rückkehr

Titel: Venom Band 1: Finstere Rückkehr (US: Venom 1-6)
Autor: Mike Costa
Verlag: Panini
Seiten: 140 Seiten
Format: Softcover
ISBN: 978-3741604195
Gelesen: Februar 2018
Wertung:
Preis: 16,99 € (SC)
Bezugsquelle(n): Kaufen könnt ihr das Buch hier.

Meine Meinung:
Genialer Auftakt zur neuen Venom-Serie!

Ich habe mich total auf diese Ausgabe gefreut. Venom ist in meinen Augen einer der klassischen Anti-Helden, die ich total mag. Der Zwiespalt zwischen dem Symbiont und den jeweiligen Wirten finde ich genial. Als Venom schlussendlich Flash Thompson als Wirt wählte, wurde aus dem Superschurken Venom ein… ja… ein Held. Die neue Serie beginnt allerdings nicht mit einem Wirt, den man kennt (ich zumindest nicht), sondern mit einem neuen.

Zu Beginn lernt man den Kleinkriminellen Lee kennen. Er soll bei der Übergabe von Hehlerware hintergangen werden, doch gerade in diesem Moment tritt Venom auf den Plan und sucht sich ihn als neuen Wirt aus. Die Wahl erscheint logisch. Bei Lee handelt es sich um einen starken, kampferfahrenen Ex-Militär. Jedoch hat er eine dunkle Seite, welche Venom überhaupt nicht mag. Seit Venom Spider-Man als Wirt hatte, möchte er nämlich ein Held sein!
Doch Lee hat andere Pläne. Mithilfe von Venom will er ein neuer Superschurke werden! Es folgt ein Kampf um die Kontrolle und Lee bekommt es unter anderem mit Scorpion, Black Cat und SPIDER-MAN zu tun. Als schlussendlich EDDY BROCK erscheint, scheint die Situation sowohl für Lee, als auch für Venom aussichtslos zu sein…
Mehr wird an dieser Stelle von der Story nicht verraten! 😉

Die Story der neuen Venom Geschichte von Mike Costa finde ich super! Symbiont und Wirt sind total unterschiedlich (Lee der Kriminelle & Venom der „Held“) und mehr als einmal wird Venom in Situationen verstrickt, welche er eigentlich vermeiden wollte. Interessant finde ich, dass man in diesem Comic noch ein paar Details über die Symbiontenrasse erfährt welche man (zumindest ich) noch nicht kannte! Diese Hintergrundinfos werten die Story nochmals auf!
Das i-Tüpfelchen war zu guter Letzt noch der Auftritt von Spider-Man und Eddy Brock! Herrlich!
Man kann erahnen, dass der Band der Auftakt einer großartigen Reihe ist!

Die Zeichnungen sind stellenweise sehr düster gehalten und wirken richtig gut. Sehr gut fand ich auch die bildliche Darstellung des inneren Zwiespaltes zwischen Lee und Venom. Das wurde vom Zeichner Gerardo Sandoval herrlich umgesetzt.

Insgesamt hat mir der Band gut gefallen und ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt! Genial fand ich den dargestellten Konflikt zwischen dem Symbiont und dem Wirt selbst und die Informationen, die man über Venom erhält. Die Action kam auch definitiv nicht zu kurz!

Ich kann den Band definitiv empfehlen. Von mir erhält „Venom Band 1: Finstere Rückkehr“ 7 von 10 Punkte und ich freue mich definitiv auf den zweiten Band!

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Das Buch wurde mir vom Verlag kostenlos und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch in keinster Weise beeinflusst.

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