Das Auge von Richard Laymon (Rezension #063)

Sie sieht Dinge, die andere nicht sehen … grausame Dinge … Menschen, die sterben … Blut … Sie glaubt an ihre Visionen … Sie glaubt, dass diese Bilder reale Begebenheiten zeigen…Morde…Vielleicht hat sie recht … vielleicht ist sie einfach nur wahnsinnig …Wer weiß?

Das Auge von Richard Laymon
Das Auge von Richard Laymon

Titel: Das Auge (OT: Alarms)
Autor: Richard Laymon
Verlag: Heyne Hardcore
Seiten: 352 Seiten
Format: Taschenbuch / E-Book
ISBN: 978-3453677036
Gelesen: März 2018
Wertung:
Preis: 9,99 € (TB) / 8,99 € (E-Book)
Bezugsquelle(n): Kaufen könnt ihr das Buch als Taschenbuch und als E-Book.

Der Autor:
Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und studierte in Kalifornien englische Literatur. Er arbeitete als Lehrer, Bibliothekar und Zeitschriftenredakteur, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete und zu einem der bestverkauften Spannungsautoren aller Zeiten wurde. 2001 gestorben, gilt Laymon heute in den USA und Großbritannien als Horror-Kultautor, der von Schriftstellerkollegen wie Stephen King und Dean Koontz hoch geschätzt wird.

Meine Meinung:
Spannender Horror-Thriller

In „Das Auge“ von Richard Laymon geht es in erster Linie um Melanie. Melanie erhält Visionen und in einer dieser – relativ unklaren – Visionen sieht Melanie, dass einem Familienmitglied etwas sehr schreckliches zugestoßen ist. Sie ist sich nicht sicher, ob es sich dabei um ihre Schwester oder um ihren Vater handelt. Kurzentschlossen bricht sie zusammen mit ihrem Freund Bodie auf, um der Sache auf den Grund zu gehen.
Doch sie konnten nicht ahnen, ich welchen Alptraum sie wirklich stolpern…

Bei „Das Auge“ handelt es sich um eine der neusten deutschen Veröffentlichungen von Richard Laymon beim Heyne Verlag, obwohl das englische Original bereits 1992 veröffentlicht wurde. Mir hat das 90er Jahre Setting und der damit verbundene Charme sehr gut gefallen.

Wenn man das Buch mit anderen Werken Laymons vergleicht, handelt es sich bei „Das Auge“ um ein eher harmloseres Werk. Bücher wie „Der Keller“, „In den fisnteren Wäldern“ oder „Der Killer“ beinhalten definitiv mehr Horror und deutlich mehr Erotik, wofür Laymon meiner Meinung nach auch bekannt ist und was den Stil seiner Werke deutlich prägt.
Jedoch hat mir der relativ niedrige Horror- und Sexanteil in diesem Buch sehr gut gefallen und hat super zur Story gepasst. Die Handlung selbst ist sehr spannend und trumpft durch unterschwellige, subtile Spannung.

Sehr gut hat mir wiedermal Laymons sehr direkte und einfache Sprache gefallen, welche immer sehr gut zu den Handlungen seiner Geschichten passen. Das Buch hat sich sehr flüssig und spannend lesen lassen.

„Das Auge“ von Richard Laymon hat mir sehr gut gefallen und erhält von mir 8 von 10 Punkte!

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Das Buch wurde mir vom Verlag kostenlos und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch in keinster Weise beeinflusst.

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