Jagdtrip von Jack Ketchum

Jagdtrip von Jack Ketchum (Rezension #006)

Jagdtrip von Jack Ketchum

Inhalt:
Lee ist lebend aus dem Krieg zurückgekehrt, doch er ist ein anderer Mensch geworden. Die Erinnerung verfolgt ihn in seinen Träumen. Er lebt zurückgezogen tief in einem Wald und meidet den Kontakt zu Menschen. Aber heute ist er nicht allein. Eine Gruppe Camper ist in seine zerbrechliche Welt eingedrungen. Er hört ihre Stimmen, beobachtet ihr Lager. Mit einem Mal ist der Krieg zurück. Und Lees Besucher müssen um ihr Leben kämpfen…

jagdtrip

Titel: Jagdtrip (OT: Cover)
Autor: Jack Ketchum
Verlag: Heyne Hardcore
Seiten: 368 Seiten
Format: Taschenbuch / Ebook
ISBN: 978-3453677067
Gelesen: Juli 2016
Wertung:
Preis: 9,99 € / 8,99 €
Bezugsquelle(n): Kaufen könnt ihr das Buch hier und hier.

Der Autor:
In seinem früheren Leben war Jack Ketchum (geboren 1946) Lehrer, Schauspieler, Holzhändler, Literaturagent und Getränkeverkäufer. Damals hieß er noch Dallas Mayr; Jack Ketchum ist das Pseudonym für sein Leben als Autor. Seit Anfang der 80er-Jahre verfasst er Horrorromane, Schmerz und Gewalt, Spannung und Sex bestimmen ihre Atmosphäre. Seine erste Veröffentlichung – „Beutezeit“ – wurde zunächst als Pornografie hart kritisiert. Jack Ketchum selbst war nicht dieser Meinung, überließ es aber seinen Lesern, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Inzwischen zählt man seine Bücher zu den Meisterwerken des Horrorgenres.

Meine Meinung:
Im Roman „Jagdtrip“ verarbeitet Jack Ketchum eine Geschichte rund um den Vietnam Veteranen Lee, der nach wie vor an den Erlebnissen des Krieges zu knabbern hat. Mehr als das. Er wird immer noch davon verfolgt. Er hat sich in den Wald zurückgezogen und lebt dort als Einsiedler. Als eines Tages eine Gruppe Camper in dem Wald campen möchte, sieht Lee in ihnen seinen alten Feind und sein Krieg beginnt erneut…

Ich muss ehrlich gestehen, dass mir die Thematik irgendwie nicht lag. „Jagdtrip“ trumpft zwar meiner Meinung nach mit einem erstklassigen Backwood-Setting auf, die Konflikte zwischen Lee und den Campern fand ich genial, allerdings lag mir einfach die Kriegs-Thematik überhaupt nicht. Leider wurde ich nicht richtig warm mit dem Buch. Darüber hinaus zieht sich der Roman, bis er wirklich in Fahrt kommt. Das Ende wirkt leider etwas knapp und überstürzt.
Andere Bücher von Jack Ketchum, wie zum Beispiel „Beutezeit“, „Beutegier“ oder „Evil“ haben mir um einiges besser gefallen.

Dennoch ist „Jagdtrip“ ein wirklich spannendes und gut geschriebenes Buch von Jack Ketchum und erhält von mit 7 von 10 Punkte.

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