Der Geist von Richard Laymon (Rezension #014)

Der Geist von Richard Laymon

Inhalt:
Eine Gruppe von Studenten probiert auf einer Party ein altes Ouija-Brett aus. Tatsächlich können sie Kontakt mit einem Geist aus dem Jenseits aufnehmen, der ihnen verrät, dass auf dem Calamity Peak, einer unzugänglichen Bergregion in Kalifornien, ein Schatz versteckt sein soll. Ein Riesenspaß – so denken die jungen Leute. Doch die Reise, die sie beginnen, führt alle in ein unaussprechliches Grauen.

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Titel: Der Geist (OT: Darkness, Tell Us)
Autor: Richard Laymon
Verlag: Heyne Hardcore
Seiten: 512 Seiten
Format: Taschenbuch / Ebook
ISBN: 978-3453676497
Gelesen: Juni 2015
Wertung:
Preis: 9,99 € / 8,99 €
Bezugsquelle(n): Kaufen könnt ihr das Buch hier und hier.

Der Autor:
Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und ist in Kalifornien aufgewachsen. Er hat Englische Literatur erst in Oregon und später wieder in Kalifornien, an der Loyola University in Los Angeles studiert. Bevor er seinen Lebensunterhalt gänzlich mit dem Schreiben bestreiten konnte, arbeitete er u. a. als Lehrer und Bibliothekar. Neben Dutzenden von Romanen veröffentlichte er zahlreiche Kurzgeschichten und wurde zu einem der erfolgreichsten Horrorautoren überhaupt. Der Roman „Parasit“ wurde 1988 vom „Science Fiction Chronicle“ zum besten Horrorroman gekürt und für den „Bram Stoker Award“ vorgeschlagen. Laymon nutzte auch Pseudonyme, z. B. Lee Davis Willoughby für Westernromane oder Carla Laymon für Romanzen. Er verstarb am Valentinstag des Jahres 2001.

Meine Meinung:
Selbstverständlich stehen auch bei „Der Geist“ die Gewalt, der Horror und das extrem notgeile Verhalten der Charaktere wie bei den anderen Werken von Richard Laymon im Vordergrund.
Dennoch sollte man Richard Laymon meiner Meinung nach nicht allein darauf reduzieren!
Laymon schafft es, seinen Stil in einer extrem spannenden Handlung unterzubringen, so dass es keineswegs billig wirkt!
Zu „Der Geist“ muss man allerdings sagen, dass die Brutalität im Vergleich zu anderen Büchern etwas im Hintergrund steht. Mit Ausnahme des grandiosen Showdowns, hier dreht Richard Laymon nochmal voll auf.

Der Schreibstil ist in „Der Geist“ ebenfalls wieder fantastisch! Richard Laymon schreibt meiner Meinung nach dermaßen plastisch und bildhaft. Seine Geschichten lesen sich durch die Bank weg sehr flüssig, locker und spannend. Ein wahrer Pageturner!
Auch die vorkommenden Charaktere sind wieder herrlich ausgearbeitet, wirken sehr plastisch und sympathisch.

Neben Laymon Fans würde ich dieses Buch auch Neueinsteigern empfehlen die sehen möchten, ob Richard Laymon deren Geschmack trifft.
Wer auf guten Horror steht, kann bei diesem Buch bedenkenlos zugreifen!

Von mir erhält „Der Geist“ von Richard Laymon 9 / 10 Punkte!

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by Jenny M., November 2016

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