Gott der Tentakel von John Aysa (Rezension #015)

Gott der Tentakel von John Aysa

Inhalt:
Als der Komet, genannt Fratze, in den Ozean einschlägt, verwüstet er die Welt. Eine Expedition in das hinter Stürmen verborgene Zentrum des Einschlaggebiets gerät für die Teilnehmer zum Desaster. Sie erleiden Schiffbruch und stranden auf einer Insel, die es hier nicht geben dürfte. Was sie dort vorfinden, birgt Lust und Grauen in ungekannten Dimensionen und hat das Potential, die schwer angeschlagene Menschheit in ein Inferno auf Erden zu verbannen.

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Titel: Gott der Tentakel
Autor: John Aysa
Verlag: edition kultbuch
Seiten: 180 Seiten
Format: Taschenbuch / Ebook
ISBN: 978-3902913043
Gelesen: September 2014
Wertung:
Preis: 9,95 € / 2,99 €
Bezugsquelle(n): Kaufen könnt ihr das Buch hier und hier.

Der Autor:
John Aysas Familie stammt ursprünglich aus Neuseeland. Der Autor trägt laut Pass einen anderen, alltagstauglichen Namen. Er lebt mit seiner Familie in Österreich und ist von Büchern geprägt. Seine Vorliebe gilt den drastischen Stoffen, die er in ebensolchen Werken auslebt. Er bezeichnet seine Erzählungen als „fiese Miststücke von Geschichten“.

Er bedauert den Mangel an Autoren-Groupies und hat eine Vorliebe für „neuseeländischen Krims-Krams“. Er schreibt auf Deutsch und spricht ein „nicht stubenreines, Yoda-geprägtes Englisch“.

Online ist er auf den üblichen sozialen Netzwerken, in seinem Newsletter sowie auf seiner Website www.johnaysa.net anzutreffen.

Meine Meinung:
Bei „Gott der Tentakel“ handelt es sich um ein weiteres brutales, triefendes und obszönes Werk aus der Feder von John Aysa. Gewürzt wurde das Ganze dieses Mal mit viel Tentakel!

Anfänglich hatte ich beim Lesen des Buches etwas Startschwierigkeiten. Es kommen in dem – relativ kurzen – Werk sehr viele Handlungsstränge vor und zu Beginn fand ich das etwas verwirrend und ich hatte etwas Probleme, allem zu folgen. Allerdings legte sich die Verwirrung nach ca. einem Drittel und der Rest hat mich umgehauen!

Der Schreibstil des Autors, welchen ich bereits durch die Prinzessin-Trilogie kennenlernen durfte, ist auch in „Gott der Tentakel“ wieder herrlich und mir kam kein Wort des Buches überflüssig oder fehl am Platze vor.
Beim Lesen bin ich über einige Parallelen zur „Prinzessin-Trilogie gestolpert. Das hat mir ausgesprochen gut gefallen, da man daran sehen kann, wie die Werke von John Aysa miteinander verwoben sind! Meiner Meinung nach ist das eine sehr schöne Sache!

Genre Fans kommen bei „Gott der Tentakel“ definitiv auf ihre Kosten! Nichts für Warmduscher!
Wem die SHE-Trilogie gefallen hat, kann auch bei „Gott der Tentakel“ bedenkenlos zugreifen!

Von mir erhält „Gott der Tentakel“ von John Aysa tentakilge 8 / 10 Punkte!

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