Das Grab von Richard Laymon (Rezension #021)

Das Grab von Richard Laymon

Inhalt:
Alle machten sich über Melvin lustig. Nur Vicki hatte den Mut, sich für den Außenseiter einzusetzen. Das änderte sich schlagartig, als er auf die Idee kam, eine Leiche auszugraben und mit Hilfe einer Autobatterie zum Leben zu erwecken. Jahre später wird Vicki immer noch von Alpträumen gequält. Als sie in ihre Heimatstadt zurückkehrt, wird Melvin gerade aus einer Anstalt entlassen. Er ist verrückter als je zuvor – und hat bei seinen Experimenten gewaltige Fortschritte gemacht.

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Titel: Das Grab (OT: Resurrection Dreams)
Autor: Richard Laymon
Verlag: Heyne Verlag
Seiten: 528 Seiten
Format: Taschenbuch / Ebook
ISBN: 978-3453675551
Gelesen: Juli 2016
Wertung:
Preis: 9,95 € / 8,99 €
Bezugsquelle(n): Kaufen könnt ihr das Buch hier und hier.

Der Autor:
Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und ist in Kalifornien aufgewachsen. Er hat Englische Literatur erst in Oregon und später wieder in Kalifornien, an der Loyola University in Los Angeles studiert. Bevor er seinen Lebensunterhalt gänzlich mit dem Schreiben bestreiten konnte, arbeitete er u. a. als Lehrer und Bibliothekar. Neben Dutzenden von Romanen veröffentlichte er zahlreiche Kurzgeschichten und wurde zu einem der erfolgreichsten Horrorautoren überhaupt. Der Roman „Parasit“ wurde 1988 vom „Science Fiction Chronicle“ zum besten Horrorroman gekürt und für den „Bram Stoker Award“ vorgeschlagen. Laymon nutzte auch Pseudonyme, z. B. Lee Davis Willoughby für Westernromane oder Carla Laymon für Romanzen. Er verstarb am Valentinstag des Jahres 2001.

Meine Meinung:
Bei „Das Grab“ von Richard Laymon handelt es sich wieder um einen typischen Laymon-Roman, geprägt von durchgeknallten Figuren und einem hohen Level an Sex und Gewalt!

Schon auf den ersten Seiten bekommt man eine richtige Breitseite von Laymon ab. Man bekommt das übel zugerichtete Opfer eines Autounfalles präsentiert, welches von zwei triebgesteuerten Jugendlichen entdeckt und sogar ausgiebig betatscht wird!

Sehr gut hat mir gefallen, dass man die Geschichte sowohl aus der Sicht von Vicky und Melvin gezeigt bekommt. So hat es Richard Laymon geschafft, die Spannung wirklich die ganze Zeit aufrecht zu halten. Malvin tut sein Bestes um Vicky in die Hände zu bekommen und Vicky tut ihrerseits ihr Bestes, um Malvin aus dem Weg zu gehen!
Durch den perspektivischen Wechsel gelang es Laymon, mehrere, richtig fiese Cliffhanger im Roman unterzubekommen, wodurch man permanent ermutigt wird, weiterzulesen.

Mit Vicky und Malvin hat Richard Laymon auch zwei sehr plastische Figuren geschaffen und – zumindest ging es mir so – bewegt den Leser dazu, Sympathien gegenüber den Beiden zu entwickeln. Sei es nun Mitleid mit Vicky, oder Ablehnung gegenüber Malvin.

Ich habe michdurch den Roman sehr gut unterhalten gefühlt! Der Roman war kurzweilig und durchweg spannend. Als Laymon- oder Horror-Fan sollte man definitiv mal einen Blick auf den Roman werfen!

Von mir erhält „Das Grab“ von Richard Laymon 8 / 10 Punkte!

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