Die Insel von Richard Laymon

Die Insel von Richard Laymon (Rezension #034)

Die Insel von Richard Laymon

Inhalt:
Nach der Explosion ihrer Jacht finden sich acht junge Urlauber auf einer einsamen Südseeinsel wieder, weitab von jeder Zivilisation. Was als Abenteuer beginnt – früher oder später wird sie ja bestimmt jemand retten, denken sie –, entwickelt sich jedoch zu einem Albtraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint: als nämlich einer von ihnen auf bestialische Art und Weise ermordet wird und sich herausstellt, dass die Explosion der Jacht kein Unfall war …

dieinsel1

Titel: Die Insel (OT: Island)
Autor: Richard Laymon
Verlag: Heyne Hardcore
Seiten: 576 Seiten
Format: Taschenbuch / Ebook
ISBN: 978-3453675117
Gelesen: Mai 2015
Wertung:
Preis: 9,95 € / 8,99 €
Bezugsquelle(n): Kaufen könnt ihr das Buch hier und hier.

Der Autor:
Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und ist in Kalifornien aufgewachsen. Er hat Englische Literatur erst in Oregon und später wieder in Kalifornien, an der Loyola University in Los Angeles studiert. Bevor er seinen Lebensunterhalt gänzlich mit dem Schreiben bestreiten konnte, arbeitete er u. a. als Lehrer und Bibliothekar. Neben Dutzenden von Romanen veröffentlichte er zahlreiche Kurzgeschichten und wurde zu einem der erfolgreichsten Horrorautoren überhaupt. Der Roman „Parasit“ wurde 1988 vom „Science Fiction Chronicle“ zum besten Horrorroman gekürt und für den „Bram Stoker Award“ vorgeschlagen. Laymon nutzte auch Pseudonyme, z. B. Lee Davis Willoughby für Westernromane oder Carla Laymon für Romanzen. Er verstarb am Valentinstag des Jahres 2001.

Meine Meinung:
Auf den ersten Seiten war „Die Insel“ für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Das Buch wird in Tagebuchform aus der Sicht des 18-jährigen Rupert erzählt. Nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, hat mir der Erzählstil sehr gut gefallen und die Schreibweise passt wirklich ideal zu der Geschichte.
Rupert nimmt in seinen Erzählungen kein Blatt vor den Mund und schildert seine Sichtweise der Geschehnisse auf der Insel in einer sehr perversen und brutalen Erzählweise, wie man es von Laymon gewohnt ist. In die Tagebuchform eingebettet wirkt es sogar noch etwas plausibler, da man seinem Tagebuch ja eigentlich alles anvertrauen kann.

Wie bei allen Werken von Richard Laymon darf man auch bei „Die Insel“ natürlich nicht nach einem tieferen Sinn suchen oder ein literarisch anspruchsvolles Buch erwarten.
Ich sage ja immer, Richard Laymon wirkt auf mich wie „Popcorn Kino in Buchform“!
Laymon schreibt sehr simpel, unterhaltend und sehr spannend, für mich sind seine Bücher wahre Page-Turner und ich habe bisher jedes seiner Bücher genossen.
Mir hat es richtig Spaß gemacht, „Die Insel“ zu lesen!

Für mich ist „Die Insel“ nach „Der Keller“ immer noch das beste Buch von Richard Laymon, nachdem ich bereits zwanzig Bücher von ihm gelesen habe!
Von mir erhält „Die Insel“ von Richard Laymon 9 / 10 Punkte !

~~~~~~~~~~
Die angegebenen Links sind Affiliate Links. Natürlich müsst Ihr nicht auf diese Links klicken, Ihr könnt die Produkte auch ganz einfach bei Amazon etc. eingeben. Wenn ihr über diese Links bestellt, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch entstehen keine zusätzlichen Kosten.
~~~~~~~~~~

Kommentar verfassen