Skull Moon von Tim Curran (Rezension #041)

Skull Moon von Tim Curran

Inhalt:
Der wilde Westen, eine Kleinstadt mit einem fürchterlichen Geheimnis, und ein uraltes Monster auf der Jagd nach Menschenfleisch.

Montana 1878: Das Böse terrorisiert das kleine Städtchen Wolf Creek. Eine hungrige Kreatur schleicht durch die Nacht und hinterlässt eine Spur angefressener Leichenteile. Niemand kennt es, niemand hat es gesehen und niemand kann es stoppen.

Deshalb wird Deputy U.S. Marshal Joseph Longtree nach Wolf Creek geschickt. Er weiß, dass hinter den Morden Sinn und Methode stehen – doch um die Wahrheit herauszufinden, muss er sich der Korruption und Verderbtheit vor Ort stellen und tief in den örtlichen Aberglauben eintauchen, bis er sich schließlich mit einem Monster aus der indianischen Mythologie konfrontiert sieht.

Skull Moon
Skull Moon

Titel: Skull Moon (OT: Skull Moon)
Autor: Tim Curran
Verlag: Luzifer Verlag
Seiten: 336 Seiten
Format: Taschenbuch / Ebook
ISBN: 978-3958351394
Gelesen: Mai 2016
Wertung:
Preis: 13,50 € (TB) / 4,99 € (Ebook)
Bezugsquelle(n): Kaufen könnt ihr das Buch hier.

Der Autor:
Tim Curran lebt in Michigan und ist Autor der Romane SKIN MEDICINE, Hive, DEAD SEA, SKULL MOON. Seine Kurzgeschichten sind in Zeitschriften wie City Slab, Flesh&Blood, Book of Dark Wisdom und Inhuman sowie Anthologien wie FLESH FEAST, SHIVERS IV, HIGH SEAS CTHULHU und VILE THINGS erschienen.

Meine Meinung:
In Tim Currans “Skull Moon” begleiten wir Joseph Longtree, einen harten, emotionslosen Deputy U.S. Marshall, der sehr analytisch und methodisch vorgeht.
Tim schafft es, dass Longtree extrem kompetent und souverän rüberkommt, ein Gesetzeshüter, mit dem ich mich nicht gerne angelegen würde! Auch hat Curran es geschafft, dass ich Longtree als Hauptcharakter echt respektiert habe und mit ihm mitgefiebert habe.
Dazu kommen noch einige umso schrägere Nebencharaktere, die alle ihr eigenes, krankes Geheimnis haben. Zum Beispiel Reverend Claussen oder die Leichenbestatterin Spence!
Der U.S. Marshall wird von seinem vorgesetzten nach Wolf Creek geschickt, da hier schon mehrere bestialische Morde vorgefallen sind. Erst heißt es, dass ein Tier (ein Puma oder ein Bär) verantwortlich sein soll. Longtrees Ermittlungen ergeben aber relativ schnell, dass der Täter, was oder wer auch immer es sein mag, kein Tier sein kann, da der Täter hoch intelligent sein muss und nach einem Plan vorgeht. Er oder es tötet nicht willkürlich.
Als er von einer Blackfoot Indianerin eine uralte Legende erzählt bekommt steht für Longtree fest, dass der Täter weder Tier, noch Mensch sein kann. Doch wer oder was genau die bestialischen Morde begeht, das müsst ihr selbst rausfinden!

Wenn ich einen direkten Vergleich zu „Skin Medicine“ ziehe, da es zwei Bücher in einem sehr, sehr ähnlichen Setting sind, hat mir Skull Moon etwas besser gefallen, obwohl schon „Skin Medicine“ in meinen Augen ein echtes Meisterwerk von Tim Curran war!
Curran präsentiert uns wieder mit ausgefeilte, schräge Figuren, einen sehr spannenden Plot und ein herrliches Westernsetting. Ein wirklich gelungener Mix aus Western, Mystery und Horror!
„Skull Moon“ wirkt auf mich.. wie soll ich das ausdrücken… irgendwie „runder“, dafür hat mir bei „Skin Medicine“ das Ende, bzw. der Showdown minimal besser gefallen.

Es geht in Sachen Horror ordentlich zur Sache und nach und nach steigt der Splatter-Faktor stetig an, ohne, dass es übertrieben wirkt.

Ich liebe Currans Stil einfach. Curran schafft es immer wieder mich nach spätestens 3 oder 4 Seiten in die Geschichte zu ziehen! Meiner Meinung nach ist Skull Moon ist absolut lesenswert. „Skull Moon“ hat meine Erwartungen voll erfüllt und erhält von mir 10 / 10 Punkte!

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