Fr. Mai 24th, 2024

Jack Ketchums „Evil“ ist grenzüberschreitend, schockierend und lässt den Leser fassungslos zurück.
Während ich „Evil“ das erste Mal gelesen habe, hatte ich die Hoffnung, dass die Gewalt- und Terrorschraube, an der Jack Ketchum dreht, irgendwann hängen bleibt und sich nicht noch weiter in meine Hirnwindungen dreht. Doch weit gefehlt…
Jack Ketchum ist gnadenlos. Kompromisslos. Mit „Evil“ hat der Autor eine dermaßen verstörende und mitreißende Geschichte geschaffen, welche ich nicht mehr vergessen werde. In meinen Augen handelt es sich bei „Evil“ um keinen typischen Horror Roman. Es gibt keine übernatürlichen Monster. Splatter- oder Goreeinlagen sucht man vergeblich.
Es ist eher ein überaus brutales Werk, ein menschenverachtendes und entwürdigendes Drama.

Die Tatsache, dass die Handlung von „Evil“ auf Tatsachen beruht, schockiert noch mehr!
Im Jahr 1965 wurde das Teenagermädchen Sylvia Likens auf eine sehr ähnliche, sadistische Art von ihrer Pflegefamilie, und ja, selbst von den Nachbarskindern, gequält und zu Tode gefoltert. Unvorstellbar, welch kranke Ader manch ein Mensch haben kann…
Die Geschichte und das Leiden von dem Mädchen Meg in „Evil“ geht wirklich unter die Haut.

Ihr dürft hier keine Horror Geschichte erwarten, welche ihr vielleicht von Stephen King gewohnt seid.
Dennoch kann ich das Buch wärmstens empfehlen!

Für mich ist „Evil“ von Jack Ketchum ein grandioses, sehr spannendes Werk über die dunkelsten Ecken der menschlichen Psyche!

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Von Matt

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